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Kennt ihr meine Tierheilpraxis Homepage? Ich veröffentliche dort regelmäßig Blogartikel. Ich freue ich dort auf Dich!


www.einfach-tiersein.de


Meine neue Homepage ist nun fertig! Und ich freue mich, dass hier eine etwas klarere und deutlichere Homepage entstanden ist.

Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch,
wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch
immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an.
Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.
Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich
sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.
Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.
Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines
Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt
werden möchte. Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

Pablo Picasso

Mehr muss man nicht zu dem Zitat von Picasso sagen.

Man kann ohne Hunde leben. Es lohnt sich aber nicht.

Eure Bianca Lisann Großmann

Positive Wirkung von Ginko auf Senioren Hunde 

Je nach Ausmaß der neurodegenerativen Prozesse geht das Verhalten des Tieres dann auch über das hinaus, was viele Halter noch unter Altersstarrsinn einordnen und als Eigenheiten tolerieren. Diese Geriatrischen Verhaltensstörungen von Hunden, deren Ursache organisch ist, werden mit dem Oberbegriff „Cognitive Dysfunction Syndrome“ zusammengefasst. Die Hauptsymptome sind Störungen der Orientierung in Heim und Umwelt, Stubenunreinheit, Störungen der sozialen Interaktionen und bei den Schlaf-Wach-Zyklen. 
Da unsere Haustiere immer älter werden, zeigen auch mehr und mehr Hunde durch den Alterungsprozess verursachte Verhaltensstörungen und das Interesse, diese so gut als möglich behandeln zu können, wächst. Aus der Humanmedizin kennt man ginkgo- Pflanzenextrakte als ein bei Menschen zur Therapie von bestimmten Hirnleistungsstörungen, manchen arteriellen Verschlusskrankheiten und von Störungen des Vestibularorgans wirksam einsetzbares Nahrungsergänzungsmittel. Doch wie ist das beim Hund?
Wissenschaftler haben 42 ältere Hunde (Durchschnittsalter 11,4 Jahre) über einen Zeitraum von acht Wochen einmal täglich über das Futter mit einem standardisierten Ginkgo-biloba- Extrakt in einer Dosis von 4 mg/kg Körpergewicht versorgt. Die Hunde hatten durchschnittlich über mindestens 12 Monate geriatrische Verhaltensänderungen gezeigt, diese wurden in sechs Teilbereiche eingeteilt, nach denen beurteilt wurde.

Unter Desorientierung in der direkten Umgebung verstehen die Mediziner beispielsweise das ziellose Umherwandern, verirren, in Ecken „feststecken“, Türen nicht mehr finden und allgemein Vergesslichkeit.

Veränderungen im Schlaf-Wach- Rhythmus zeigen sich häufig in einem tagsüber schlafenden Hund, der nachts umherwandert oder auch spontan erwacht (und zu bellen beginnt).

Stubenunreinreinheit meint nicht nur das klassische „der Hund verunreinigt die häusliche Umgebung“ sondern auch, dass ein sich bis dahin zuverlässig bei Bedürfnissen meldender Hund auf einmal nicht mehr meldet.

In der häuslichen Umgebung gestörtes Sozialverhalten beinhaltet alles, was die Beziehung zum Besitzer und bekannten Personen anbetrifft. Der Hund erkennt möglicherweise ihm bekannte Personen nicht mehr, sucht deutlich mehr oder deutlich weniger Aufmerksamkeit, läuft ohne erkennbaren Grund weg, begrüßt seine Besitzer nach Abwesenheit nicht mehr, ist schwer motivierbar, vielleicht sogar teilnahmslos.

Generelle Verhaltensänderungen sind Apathie, Nervosität, Ängstlichkeit, Aggressivität.

Körperlich kann es zu Appetitlosigkeit, nachlassender Vitalität und einem insgesamt reduzierten Allgemeinzustand kommen.

Nach etwa vier Wochen zeigte sich eine erkennbare Wirkung, nach acht Wochen erfolgte eine erneute Beurteilung der Hunde für jeden Teilbereich. Bei 79 % der Hunde wurde das durch Ginkgo biloba erzielte Ergebnis als gut oder sehr gut beurteilt. Durchschnittlich bei fünf der sechs Teilbereiche konnte eine deutliche Verbesserung erreicht werden. Bei 36 % der Hunde konnten keinerlei klinische Symptome für altersbedingte Verhaltensänderungen mehr festgestellt werden.

Quelle: Polarhunde